A02 - Sehnse des ist Määnzerisch

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Produktbeschreibung:

Zwischen Labbeduddel und Worschtathlet

Herbert Bonewitz präsentiert kuriose Gewächse seiner Mainzer Muttersprache

Im Weinhaus Michel, im Herzen der Altstadt, hat Herbert Bonewitz sein neuestes Werk vorgestellt: „Sehnse, des is määnzerisch“. Das handliche Buch erklärt klassische Mainzer Dialektausdrücke wie „Klumbewutz“ oder „Labbeduddel“, „Worschtathlet“ oder „Butzebewel“, die Herbert Bonewitz mit flinker Feder und flottem Strich reimt und zeichnet, bis am Ende selbst „e Truckebroodsche neber de Kapp is“.

In seiner Laudatio zeigte sich der ehemalige Mainzer Kulturdezernent Peter Krawietz so begeistert, dass er das Buch „Sehnse, des is määnzerisch“ als Pflichtlektüre für die Orientierungsstufe und die Sekundarstufe I in den Mainzer Schulen einführen möchte. Diese Empfehlung, so Krawietz, falle umso leichter, als die Cartoons oder Karikaturen des Autors eine visuelle und damit pädagogisch wertvolle Unterstützung bei der Sinnerfassung der lyrisch dargebotenen Inhalte darstellen.

Autor und Laudator beklagten gleichermaßen, dass die Zahl der Dialektsprecher auf dem Rückmarsch sei und somit auch viele Mainzer Ausdrücke verloren gehen könnten.

Herbert Bonewitz ist ein Mainzer durch und durch, der sich vorbehaltlos zu seiner Sprache bekennt – zum Mainzer Dialekt. Mehr noch: Er hat ihn als stilbildendes Element sowohl an Fastnacht als auch im Kabarett eingesetzt. Mit seinem neusten Werk „Sehnse, des is määnzerisch!“ bietet das Mainzer Urgestein seinen Lesern einen köstlichen Ausflug in die Welt der Mainzer Dialektausdrücke.

Über Jahre hat Herbert Bonewitz „kuriose Gewächse aus unserer vielfarbigen Muttersprache“ gesammelt und „aufbereitet“. Herausgekommen sind 60 Dialektbegriffe von „Aabeemick“ bis „Zwerndobbsch“, von A bis Z ein „Volkspark des Määnzer Dialekts“. Der Autor: „Stets habe ich Wert darauf gelegt, nicht nur Bedeutung und Herkunft des jeweiligen Dialektausdrucks reimend zu erklären, sondern nach Möglichkeit auch aktuelle Bezüge und gesellschaftskritische Satire einzubringen. Als optisches Ausrufezeichen dient ein den jeweiligen Ausdruck illustrierender Cartoon.“

In Zeiten, in denen der Dialekt immer mehr verloren geht, und dafür mehr Hochdeutsch zu hören ist, betrachtet Herbert Bonewitz seine neuste Publikation auch als einen kleinen Beitrag zur Erhaltung und Pflege seiner Muttersprache. Prof. Dr. Hans-Jörg Koch, ein Verfechter der Mundart, die er wissenschaftlich erforscht und volkstümlich vermittelt, und Verfasser des Vorworts bezeichnet Herbert Bonewitz als einen „karikierenden Mainzer Poeten“. In seinem Vorwort schreibt er sehr treffend: „Mundart lockert die starren Bremsen hochdeutscher Sprache, ermöglicht das oft stereotyp und inhaltslos beschworene ‚Miteinander‘, schafft menschliche Nähe statt Distanz, ist Balsam für die Seele, ist Medizin ohne ärztliche Verordnung, ist bildhaft, herzlich, ist Teil der Landschaft, in der wir leben.“

Verleger Michael Bonewitz: „In den MAINZ Vierteljahresheften hat Herbert Bonewitz seinen Lesern bereits in einer ‚dialektologischen‘ Serie echte Määnzer Begriffe anschaulich erklärt. Nun stehen die kunstfertigen Übersetzungen mit diesem Buch als gesammeltes Nachschlagewerk zur Verfügung. Ein kleiner Lesespaß für zwischendurch, den wir jedem Mainzer – und natürlich auch jedem ‚Messfremden‘ nur ans Herz legen können.“

Verlagsangaben:
Herbert Bonewitz: Sehnse, des is määnzerisch! Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Hans-Jörg Koch, Verlag Bonewitz, Bodenheim, 2011, 80 Seiten, gereimt und gezeichnet, ISBN 978-3-9813999-2-9, 9,90 Euro

 

 

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