Mainz-Vierteljahreshefte 2020/1

 

Hier finden Sie eine exklusive Leseprobe.

 

Auszug aus dem Editorial

Wir befinden uns im 40. Jahrgang der Mainz-Vierteljahreshefte – eigentlich ein Jubiläum, das es zu feiern gilt. Aber wem ist schon zum Feiern zumute angesichts der aktuellen Corona-Krise mit all den Unwägbarkeiten für die nächsten Wochen und Monate? Auch wir wurden in der Endphase der Heft-Produktion von den Auswirkungen der Krise erfasst, viele Druckereien und Buchbindereien fürchten um ihre Existenz und mussten Kurzarbeit anmelden. Da wir ausschließlich mit regionalen Unternehmen zusammenarbeiten, werden wir unsere Partner selbstverständlich auch weiterhin unterstützen.

Wenn es denn an der Notwendigkeit zuhause zu bleiben etwas Gutes gibt, dann ist es vielleicht die Entschleunigung. Mehr Zeit zum Lesen. So gesehen bieten die aktuellen Artikel der Mainz-Vierteljahreshefte die Chance, sich auf die zahlreichen unterschiedlichen Themen einzulassen. Unsere Titelgeschichte von Michael Bermeitinger etwa, der uns in das Jahr 1945/46 versetzt und uns einmal mehr eine spannende Geschichtsstunde liefert.

Eine besondere Geschichte ist zweifellos der 90. Geburtstag von Philipp Münch, der den Mainz-Vierteljahresheften seit vielen Jahren eng verbunden ist und uns nicht nur als Zeitzeuge, sondern auch als Fotograf immer wieder hilfreich zur Seite stand. Wir gratulieren ihm ganz herzlich.

Historische Einblicke bietet auch Armin Thomas mit seiner Erinnerung an den Ketteler-Bauverein, der vor 100 Jahren als Genossenschaft gegründet wurde. Beeindruckend ist immer wieder zu sehen, wie sehr sich der Arzt und Sozialpädagoge Gerhard Trabert für Menschen in Not einsetzt.

Interessante Ideen zu einem Konzept für das „Grüne Band der Kultur“ liefern die beiden Autoren Rudolf Büllesbach und Peter Lautzas, die damit ganz sicher eine Diskussion für eine künftige Profilschärfung und Stadtentwicklung anstoßen. Dazu passt inhaltlich auch das eindrucksvolle Ölgemälde des renommierten Festungs- und Architekturmalers André Brauch, der ein großformatiges Ölgemälde des Römischen Theaters geschaffen hat, das die Bedeutung des antiken Denkmals einmal mehr ins Bewusstsein ruft.

 

Mainz-Vierteljahreshefte 2020 / 1

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